erbsenstück I piece of a pea (2019)

Zeitgenössischer Zirkus / Tanz / Performance

Eine Erbse: Symbol und Metapher für die Gratwanderung zwischen „Nichts“ und „Gerade-ausreichend“.

In einem humorvollen Dialog mit ihrem Alter Ego „Ally“ nimmt uns die Perfomerin mit auf eine Erinnerungsreise in ihre eigene Kindheit/Jugend, die durch eine Ess-Störung geprägt wurde.

Das teils autobiographische Stück behandelt die Frage, wie man mit seiner Vergangenheit umgeht, im Speziellen mit den Themen Magersucht und Selbst-Akzeptanz. Die Performerin setzt Tanz- und Zirkusästhetik ein und spielt so in ihrer Choreographie mit verschiedenen Wahrnehmungen ihrer selbst und der Umwelt. Mit Hilfe verschiedener Objekte werden Situationen und fiktive Orte erschaffen, an denen uns die Performerin ihre Geschichte erzählt.

Zitat Verena Schneider: „Ein Versuch zu verstehen. Ein Versuch, dem Leben und sich selber nah zu sein. Ein Versuch, Ängste zu überwinden und eine Privatsache zu entprivatisieren.“

Konzept & Performance: Verena Schneider

Künstlerische Beratung / dramaturgische Hilfe: Bert Gstettner (AAR-Residency Term 16)

Bühnenbildhilfe: Sarah Sternat

Dank an: Tanz*Hotel & AAR-Residenz